Soo, die Klausuren sind geschrieben und es lief easy peasy gut! Nun wurden heute die letzten Vorbereitungen getroffen, da morgen die vierwöchige Reise beginnt. Die letzte Woche war vor allem durch eines geprägt: jeden Abend gab es mindestens eine good-bye Party und gestern war nun für uns die letzte. Ich bin sehr traurig dass die Zeit hier vorbei ist und nun alle in unterschiedliche Länder zurückkehren.
Unsere Reiseplanung:
18/11 - 05/12: Neuseeland, hauptsächlich South Island
05/12 - 09/12: Ayers Rock, Alice Springs
09/12 - 12/12: Adelaide
12/12 - 16/12: Great Ocean Road nach Melbourne
16/12 - 19/12: Melbourne
19/12 - 23/12 Brisbane
23/12 - 02/01: Syndey
Ich versuche, mich zwischendurch zu melden, um mal ein paar Eindrücke mit euch zu teilen!
Bis bald :)
Australia Diaries
Samstag, 17. November 2012
Samstag, 3. November 2012
Reading week:
damit ist gemeint, dass man sich in dieser Woche auf die Klausuren vorbereiten soll. Da der Camping Trip aufgrund des schlechten Wetters abgesagt wurde, war das auch mein guter Vorsatz für diese Woche.
Diese Woche war alles in allem auch ruhiger und ohne große Unternehmungen, aber wir haben uns trotzdem fast jeden Abend irgendwie getroffen. Samstag (27.10.) sind wir ins Valley gefahren, denn dort fand über das Wochenende das Valley Fiesta statt. Das ist eine Art Musikfestival und vielen verschiedene Bands sind aufgetreten. Da es leider gegen Abend angefangen hat zu regnen, haben wir uns dazu entschlossen erst mal etwas essen zu gehen. Nach unserem Mexikanischen Dinner hats dann auch aufgehört, sodass wir noch ein paar Minuten vom letzten Act sehen konnten.
Am Montag gab es ein spontanes Abendessen bei Mette und im Anschluss ein Kartenspiele Abend bei Bjørg. Dienstag sind wir dann alle ins Kino gegangen um "Killing them softly" mit Brad Pitt zu sehen. Nunja, die 4 Dollar hätte man sich gut und gerne sparen können. Es ging darum 4 Menschen umzubringen.
Mittwoch war dann der Tag an dem ich es geschafft habe auf 5 Partys an einem Tag zu sein. Ich bin mir sicher, dass ich das noch niemals vorher vollbracht habe. Es fing an um 11:30 Uhr in einem Hotel in South Bank. Dort fand eine Farewell Function vom Internationals Students Service statt. Dort gabs leckeres Mittagsessen und im Anschluss ein paar Spielchen und Tombola. Von dort aus ging es dann zur nächsten Veranstaltung, dieses mal eine Farewell Function vom Study Abroad and Exchange Office. Motto war theoretisch Halloween, und einige haben sich auch verkleidet, aber da wir ja von dem Mittagessen kamen sahen wir ganz normal aus.
Nachdem die Halloween Party dann um 5 vorbei war, ging es weiter zu einem BBQ in West End und danach zu einer Hausparty. Von der Hausparty ging es in die Stadt zu einer Bar und weil es dort doof war, sind wir wieder nach West End zu einer anderen Hausparty gefahren. Ja... es hat sich angefühlt wie 10 Partys!
Da wir auch am Donnerstag feiern waren, war der Freitag gestern relativ ruhig. Abends waren Sophia, Tippy und ich noch bei uns um die Ecke Tibetisch essen, was echt super lecker war :) Ich bin ein riiiiesen Fan der asiatischen Küche geworden!!
Diese Woche wird sehr ruhig, alle schreiben Klausuren und sind am lernen :/
Bis bald!
Diese Woche war alles in allem auch ruhiger und ohne große Unternehmungen, aber wir haben uns trotzdem fast jeden Abend irgendwie getroffen. Samstag (27.10.) sind wir ins Valley gefahren, denn dort fand über das Wochenende das Valley Fiesta statt. Das ist eine Art Musikfestival und vielen verschiedene Bands sind aufgetreten. Da es leider gegen Abend angefangen hat zu regnen, haben wir uns dazu entschlossen erst mal etwas essen zu gehen. Nach unserem Mexikanischen Dinner hats dann auch aufgehört, sodass wir noch ein paar Minuten vom letzten Act sehen konnten.
| Bjørg, Ziva, Émilie, Tippy und ich |
Am Montag gab es ein spontanes Abendessen bei Mette und im Anschluss ein Kartenspiele Abend bei Bjørg. Dienstag sind wir dann alle ins Kino gegangen um "Killing them softly" mit Brad Pitt zu sehen. Nunja, die 4 Dollar hätte man sich gut und gerne sparen können. Es ging darum 4 Menschen umzubringen.
Mittwoch war dann der Tag an dem ich es geschafft habe auf 5 Partys an einem Tag zu sein. Ich bin mir sicher, dass ich das noch niemals vorher vollbracht habe. Es fing an um 11:30 Uhr in einem Hotel in South Bank. Dort fand eine Farewell Function vom Internationals Students Service statt. Dort gabs leckeres Mittagsessen und im Anschluss ein paar Spielchen und Tombola. Von dort aus ging es dann zur nächsten Veranstaltung, dieses mal eine Farewell Function vom Study Abroad and Exchange Office. Motto war theoretisch Halloween, und einige haben sich auch verkleidet, aber da wir ja von dem Mittagessen kamen sahen wir ganz normal aus.
Nachdem die Halloween Party dann um 5 vorbei war, ging es weiter zu einem BBQ in West End und danach zu einer Hausparty. Von der Hausparty ging es in die Stadt zu einer Bar und weil es dort doof war, sind wir wieder nach West End zu einer anderen Hausparty gefahren. Ja... es hat sich angefühlt wie 10 Partys!
| Sandra, Tippy, ich, Bjørg und Sophia ISS Farewell Function |
Da wir auch am Donnerstag feiern waren, war der Freitag gestern relativ ruhig. Abends waren Sophia, Tippy und ich noch bei uns um die Ecke Tibetisch essen, was echt super lecker war :) Ich bin ein riiiiesen Fan der asiatischen Küche geworden!!
Diese Woche wird sehr ruhig, alle schreiben Klausuren und sind am lernen :/
Samstag, 27. Oktober 2012
Week 13.
Und damit ist das Semester offiziell beendet :( Wir haben jetzt eine Woche frei bekommen, in der man sich auf die Exams vorbereiten soll. Mein Plan ist allerdings ein anderer: Wir gehen campen auf Moreton Island!
Sei dem letzten Bericht aus Brisbane ist viel passiert und ich hoffe, dass ich nichts wichtiges vergesse.
Fortitude Valley:
Am Mittwoch (17.10.) bin ich mit Sophia und Tippy gegen Mittag ins Valley gefahren. Das ist hier der Stadtteil, wo hauptsächlich das Nachleben stattfindet. Aber da unser Reiseführer behauptet hat, dass es dort Boutiquen und Cafés etc. gibt, wollten wir das ganze mal bei Tageslicht betrachten. Die Straßen sind definitiv um einiges schöner anzusehen, wenn die ganzen Neonzeichen beleuchtet sind. Die Hauptstraße kann man relativ hässlich beschreiben und die Anzahl an Boutiquen hielt sich auch im Rahmen. Aber: wir haben ein paar schöne Plätzchen gefunden. Zuerst haben wir an einem Park an einer Kirche stopp gemacht, dann waren wir Mexikanisch essen, zum Nachtisch gab es einen Cupcake und als Abschluss waren wir noch in Chinatown. Alles in allem also ein sehr schöner Tag :)
Thai Lunch:
Lunch am Donnerstag (18.10.) in West End...
Byron Bay:
Am Freitagmorgen (19.10.) sind wir mit dem Auto nach Byron Bay gefahren. Der Grund warum an dem Wochenende sehr viele aus Brissie nach Byron gefahren sind, war der Lighthouse Run am Sonntag. Ich war dafür zwar auch angemeldet, aber da mein Fuß immer noch komisch ist, habe ich daran dann am Ende nicht teilgenommen.
Gegen Mittag sind wir in Byron angekommen, sind ein bisschen durch den Ort gelaufen und haben dann am Strand geschlafen. Leider war es extrem windig, sodass surfen überhaupt nicht möglich war. Gegen Abend war unsere Gruppe dann komplett, wir haben noch ein BBQ gehabt, haben dann im Hostel vorgetrunken und sind dann weiter in einen Club namens Cheeky Monkeys gezogen. Man kann sich diesen Schuppen ca. so vorstellen: jeder, der in Byron ist, unter 35 Jahre alt ist und betrunken ist, ist dort zu finden! Und wir natürlich mitten drin. Der Abend war super, und hat bestätigt was und schon alle berichtet haben: Byron ist einfach der entspannteste Ort überhaupt. Andauernd lernt man neue Leute kennen und jeder ist unglaublich freundlich.
Am Samstag haben wir ausgeschlafen, gefrühstückt und sind dann wieder Richtung Strand. Allerdings war es wieder sehr windig. Da man ja aus seinen Fehlern lernt, haben wir es gar nicht erst versucht im Sand zu liegen und haben uns direkt für die Wiese entschieden. Gegen nachmittag bin ich dann mit Sophia ein bisschen shoppen gegangen und im Anschluss sind wir zum Lighthouse gelaufen. Der Leuchtturm ist quasi das Wahrzeichen von Byron Bay und ein Muss wenn man dort ist. Empfohlen ist natürlich den Sonnenaufgang dort anzuschauen, aber wir haben uns für den Sonnenuntergang entschieden, was mindestens genauso schön war. Der Weg hoch zum Lighthouse war allerdings anstrengender als gedacht und hate auch ca. 75 minuten gedauert. Als wir oben waren wurden wir mit einen traumhaften Ausblick belohnt. Ich hoffe, dass die Bilder auch nur ansatzweise widerspiegeln können, wie schön es dort war!
Am Sonntagmorgen war dann der 10km Lauf und im Anschluss wurde wieder am Strand gefaulenzt. Dieses Mal konnten wir sogar im Sand liegen ohne die ganze Zeit Sand einzuatmen. Am Abend sind dann alle wieder in ihre Auto geklettert und zurück nach Brisbane gefahren. Alles in allem war Byron sicher einer der schönsten Orte an der East Coast!
Brisbane:
Am Montag (22.10.) hab ich dann mal mit meinem Assignment angefangen und bin damit zum Glück auch fast fertig. Für mein hartes schuften wurde ich dann mit dem coolsten Abendessen überhaupt belohnt: Schokolade :) In South Bank ist ein Schokoladen Café (Max Brenner), wo man an jedem Tag in der Woche und zu jeder Uhrzeit gut und gerne eine Stunde in der Schlange stehen kann. Wir sind gegen 21 Uhr dorthin, und selbst um diese Uhrzeit mussten wir noch 10 Minuten warten. Es gab Schokofondue für uns, was natürlich delicious war!!
Am Dienstagabend sind wir Mädels spontan nach einem Tag in der Bib noch Burger essen in der Stadt gewesen und auch der Mittwoch wurde mit guten Essen gestartet: Frühstück in einem der zahlreichen Cafés bei uns um die Ecke. Dieses Café war aber definitiv mein absoluter Favorit. Günstig und sooooooo gut!!!
Nun heißt es: Assignment zu ende bringen und ab nach Moreton Island :) Bis bald!
Sei dem letzten Bericht aus Brisbane ist viel passiert und ich hoffe, dass ich nichts wichtiges vergesse.
Fortitude Valley:
Am Mittwoch (17.10.) bin ich mit Sophia und Tippy gegen Mittag ins Valley gefahren. Das ist hier der Stadtteil, wo hauptsächlich das Nachleben stattfindet. Aber da unser Reiseführer behauptet hat, dass es dort Boutiquen und Cafés etc. gibt, wollten wir das ganze mal bei Tageslicht betrachten. Die Straßen sind definitiv um einiges schöner anzusehen, wenn die ganzen Neonzeichen beleuchtet sind. Die Hauptstraße kann man relativ hässlich beschreiben und die Anzahl an Boutiquen hielt sich auch im Rahmen. Aber: wir haben ein paar schöne Plätzchen gefunden. Zuerst haben wir an einem Park an einer Kirche stopp gemacht, dann waren wir Mexikanisch essen, zum Nachtisch gab es einen Cupcake und als Abschluss waren wir noch in Chinatown. Alles in allem also ein sehr schöner Tag :)
Thai Lunch:
Lunch am Donnerstag (18.10.) in West End...
Byron Bay:
Am Freitagmorgen (19.10.) sind wir mit dem Auto nach Byron Bay gefahren. Der Grund warum an dem Wochenende sehr viele aus Brissie nach Byron gefahren sind, war der Lighthouse Run am Sonntag. Ich war dafür zwar auch angemeldet, aber da mein Fuß immer noch komisch ist, habe ich daran dann am Ende nicht teilgenommen.
Gegen Mittag sind wir in Byron angekommen, sind ein bisschen durch den Ort gelaufen und haben dann am Strand geschlafen. Leider war es extrem windig, sodass surfen überhaupt nicht möglich war. Gegen Abend war unsere Gruppe dann komplett, wir haben noch ein BBQ gehabt, haben dann im Hostel vorgetrunken und sind dann weiter in einen Club namens Cheeky Monkeys gezogen. Man kann sich diesen Schuppen ca. so vorstellen: jeder, der in Byron ist, unter 35 Jahre alt ist und betrunken ist, ist dort zu finden! Und wir natürlich mitten drin. Der Abend war super, und hat bestätigt was und schon alle berichtet haben: Byron ist einfach der entspannteste Ort überhaupt. Andauernd lernt man neue Leute kennen und jeder ist unglaublich freundlich.
Am Samstag haben wir ausgeschlafen, gefrühstückt und sind dann wieder Richtung Strand. Allerdings war es wieder sehr windig. Da man ja aus seinen Fehlern lernt, haben wir es gar nicht erst versucht im Sand zu liegen und haben uns direkt für die Wiese entschieden. Gegen nachmittag bin ich dann mit Sophia ein bisschen shoppen gegangen und im Anschluss sind wir zum Lighthouse gelaufen. Der Leuchtturm ist quasi das Wahrzeichen von Byron Bay und ein Muss wenn man dort ist. Empfohlen ist natürlich den Sonnenaufgang dort anzuschauen, aber wir haben uns für den Sonnenuntergang entschieden, was mindestens genauso schön war. Der Weg hoch zum Lighthouse war allerdings anstrengender als gedacht und hate auch ca. 75 minuten gedauert. Als wir oben waren wurden wir mit einen traumhaften Ausblick belohnt. Ich hoffe, dass die Bilder auch nur ansatzweise widerspiegeln können, wie schön es dort war!
Am Sonntagmorgen war dann der 10km Lauf und im Anschluss wurde wieder am Strand gefaulenzt. Dieses Mal konnten wir sogar im Sand liegen ohne die ganze Zeit Sand einzuatmen. Am Abend sind dann alle wieder in ihre Auto geklettert und zurück nach Brisbane gefahren. Alles in allem war Byron sicher einer der schönsten Orte an der East Coast!
Brisbane:
Am Montag (22.10.) hab ich dann mal mit meinem Assignment angefangen und bin damit zum Glück auch fast fertig. Für mein hartes schuften wurde ich dann mit dem coolsten Abendessen überhaupt belohnt: Schokolade :) In South Bank ist ein Schokoladen Café (Max Brenner), wo man an jedem Tag in der Woche und zu jeder Uhrzeit gut und gerne eine Stunde in der Schlange stehen kann. Wir sind gegen 21 Uhr dorthin, und selbst um diese Uhrzeit mussten wir noch 10 Minuten warten. Es gab Schokofondue für uns, was natürlich delicious war!!
Am Dienstagabend sind wir Mädels spontan nach einem Tag in der Bib noch Burger essen in der Stadt gewesen und auch der Mittwoch wurde mit guten Essen gestartet: Frühstück in einem der zahlreichen Cafés bei uns um die Ecke. Dieses Café war aber definitiv mein absoluter Favorit. Günstig und sooooooo gut!!!
Nun heißt es: Assignment zu ende bringen und ab nach Moreton Island :) Bis bald!
Montag, 15. Oktober 2012
Die vorletzte Uni-Woche beginnt...
Nach den Ferien hatten natürlich erst mal alle relativ viel Unizeugs nachzuholen. Ich musste zu diesem Wochenende eine Bier Kampagnen Analyse abgeben und das hat mich die letzte Woche eigentlich zum Großteil beschäftigt.
Samstag bin ich dann doch etwas in Zeitstress mit meinem Assignment gekommen, vor allem weil wir uns um 20 Uhr bei Tippy treffen wollten. Auf dem Plan stand: Snacks (was eigentlich ein ganzes Gericht war), Whirlpool und dann am nächsten Morgen surfen in Coolum. Coolum liegt an der Sunshine Coast und ist ca. 110km von Brisbane entfernt. Das Wetter am Sonntag (14.10) war einfach nur herrlich: leichter Wind, blauer Himmel, nicht zu heiß und kleine Wellen. Was will man mehr für eine perfekte Surfstunde? Um halb 10 ging es ab ins Wasser und um 2 Stunden später sind wir alle ganz erschöpft, aber glücklich wieder im Trockenen gewesen. Nach einer kurzen Erholung am Strand sind wir Mittagessen gegangen und haben dann noch mal eine Stunde in der Sonne gelegen. Gegen 16 Uhr sind wir zu dem Glasshouse Mountains Lookout gefahren und haben da noch ein paar Bilder gemacht.
Am Dienstag (09.10.) Bjørg Geburtstag und sie hat uns alle relativ spontan zu sich ins Apartment eingeladen. Dort haben wir uns wie im Hotel gefühlt, da sogar Pool und Whirlpool mit zur Anlage gehören! In einer großen Mädelsrunde haben wir viel gequatscht und gegessen und allen Stress mal hinter uns gelassen :)
Freitags (12.10.) nach der Uni habe ich mich mit den West End Mädels Anna, Sandra und Sophia zum Essen verabredet. Wenn man bei uns die Straße hochgeht landet man direkt vor 5 oder 6 asiatischen Restaurants, die wir schon immer mal ausprobieren wollten. Die Tische sind dort fast jeden Tag immer besetzt und viele haben uns die Restaurants empfohlen. Wir haben uns für einen Vietnamesen/Chinesen entschieden und wurden auch nicht enttäuscht. Ich hab persönlich noch nie vietnamesisch gegessen und habe einfach mal bestellt, was so alle anderen auf ihrem Tisch hatten: eine Nudelsuppe! Das Essen war sehr günstig, super lecker und mehr als genug.
| Glasshouse Mointains Lookout - Der Gorilla Berg ;) |
| mit Sophia, Sandra und Sera |
Heute hat Anna Geburtstag und da gehen wir indisch essen. Ach, und gerade habe ich Bananen-Muffins gebacken ;)
Bis bald!
Freitag, 5. Oktober 2012
Mid-Semester Break ...
... get ready for the longest blog entry ever!
Fraser Island
Rainbow Beach und Airlie Beach
Whitsunday Sailing Trip
Townsville und Magnetic Island
Port Douglas und Cairns
Fraser Island
Am Samstag (22.09.) um 6:30 Uhr morgens ging unsere 11 tägige Reise von Brisbane bis hoch nach Cairns los. Wir wurden von SUVs in Brisbane eingesammelt und sind nach ungefähr 3 Stunden Autofahrt und anschließender Fährfahrt mittags auf Fraser Island angekommen. Fraser Island ist eine Sandinsel nördlich von Brisbane und nennt sich "Great Sandy National Park". Ein paar Fakten: der Strand ist 75 Meilen lang, am Strand darf man 80km/h fahren, es gibt keine befestigten Straßen, ca. 40 Seen befinden sich auf der Insel, man sollte aufgrund von Haien eher nicht im Meer schwimmen und immer in Gruppen am Strand aufhalten, damit man nicht von Dingos (Wildhunde) attackiert wird. Ein Wunder, dass wir das ganze ohne Verletzungen überlebt haben, denn schon allein die Autofahrten am Strand waren ein Abendteuer für sich. Wir sind alle mehr oder weniger durch das Auto gehopst, denn am Strand Auto zu fahren ohne stecken zu bleiben ist vergleichbar mit Schnee in Deutschland: bloß nicht anhalten (und immer gegenlenken :D).
Von der Fähre bis zu unserem Dingo-freien Camp sind wir also erst mal 30 Minuten am Strand entlang gedüst: rechts der Ozean und links Gebüsch/Wildnis. Im Camp haben wir unsere Zelte zugeteilt bekommen und Gepäck abgeladen. Anschließend sind wir zum Lake Wobby gefahren. Ein circa 30 Minuten langer Walk durch den Wald wurde am Ende mit einem atemberaubenden See in mitten von Sand belohnt. Wir sind natürlich alle ins kühle Wasser gesprungen, haben ein bisschen den Anblick genossen und sind dann wieder zurück zu den Autos gelaufen. Ich hab mir leider ein paar Tage vor Beginn unserer Reise eine Verletzung/Entzündung im Fuß zugezogen, sodass der Rückweg für mich doppelt so lange gedauert hat, wie für alle anderen :(
Der nächste Stopp war der Eli Creek (Bach). Auf einer Art Steg sind wir den Bach entlang gelaufen und zurück sind wir dann durch das knietiefe Wasser gewatet. Der Bach war so sauber dass man daraus trinken konnte und es hat wirklich wir normales Wasser geschmeckt. Zu Guter Letzt haben wir noch The Maheno, ein Schiffswrack am Strand angeschaut und sind dann im dunkeln zurück zum Camp gefahren, was noch abenteuerlicher war als bei Tageslicht! Da Dingos mit der Dämmerung anfangen zu jagen, konnten wir ein ganzes Pack am Strand antreffen und da wir im sicheren Auto saßen haben wir uns natürlich darüber gefreut. Im Camp gab es dann Burger als Abendessen und anschließend ein Lagerfeuer mit Marshmellows.
Am nächsten Morgen mussten wir dann unsere Sachen packen und nach dem Frühstück sind wir über die hubbeligste Piste quer durch die Insel gedüst und haben für einen Walk durch den Rainforest angehalten. Im Anschluss haben wir an dem angeblich schönsten See der Insel, dem Lake McKenzie, angehalten. Der See war zwar auch wirklich schön, allerdings fand das nicht nur unser Tour Guide, sondern auch alle anderen und dementsprechend viele Menschen haben sich an dem kleinen Strandstückchen aufgehalten. Nach einem kurzen Lunch im Anschluss an Lake McKenzie sind wir dann zurück zur Fähre gefahren und ich muss sagen, dass ich froh war als ich endlich nicht mehr durchgeschüttelt wurde. Asphaltierte Straßen sind doch ein Luxus, den ich nun zu schätzen weiß ;)
Fraser Island:
Lake Wobby und Eli Creek:
| Julia, Sophia, Fenja und Lena |
| Dingo |
Rainforest:
Lake McKenzie:
| Carsurfing |
Rainbow Beach und Airlie Beach
Nachdem die Fähre am Sonntagnachmittag (23.09.) in Rainbow Beach angelegt hat, sind wir zum Strand gegangen und haben dort die letzte Stunde bei Tageslicht am Strand genossen. Der Name Rainbow Beach kommt übrigens daher, dass der Strand und das Wasser viele verschiedene Farben hat. Als es dann dunkel wurde, haben wir uns Essen im Supermarkt gekauft, haben uns umgezogen und sind dann gegen 19 Uhr in den Nachtbus nach Airlie Beach gestiegen. Wir waren so kaputt, dass die meisten von uns die ganzen 14 Stunden (900 km) im Bus geschlafen haben und sind dann gut erholt um 9 Uhr in Airlie Beach angekommen. Dort haben wir ins Hostel eingecheckt und haben uns dann auf die Suche nach dem Strand gemacht. Nun ja... es gibt keinen Strand. Stattdessen wurde uns eine Lagoon als schwacher Ersatz geboten. Da man aber die "Innenstadt" in 3 Minuten erkundet hatte, blieb uns nun nichts anderes über, als uns mit der Lagoon anzufreunden und dort im Gras zu liegen. Gegen späten Nachmittag haben wir uns dann noch alle einen Hut für den bevorstehenden Segeltörn besorgt und den Abend mit Pizza beendet. Airlie ist wirklich nichts weiter als der Ausgangsort für die Whitsunday Segelausflüge und ein ganzer Tag war mehr als genug in dem Örtchen.
Rainbow Beach:
| Rainbow Beach: Sandra, Fenja und Ines |
Airlie Beach:
| Airlie Beach |
Whitsunday Sailing Trip
Am Dienstagmorgen (25.09.) um 9 Uhr ging es dann endlich los mit dem langersehnten Sailing Trip um die Whitsunday Islands. Insgesamt zählen 74 Inseln zu den Whitsunday's, allerdings kann eine Insel auch nur ein paar Meter breit und lang sein, um als Insel zu zählen. Auf unserem Segelboot, der S.V. Whitehaven, fanden insgesamt 24 Gäste und 3 Crewmitglieder ihren Platz. Wir hatten unseren eigenen Koch, unsere Skipperin und eine Entertainerin mit an Board. Nachdem alle auf dem Schiff waren, wurden die Schlafplätze unter Deck aufgeteilt und nach einem exzellenten Mittagessen haben wir den ersten Stopp gemacht. Zunächst ist unsere Gruppe eine Runde gekajakt und im Anschluss konnten wir dann endlich Schnorcheln. Das Great Barrier Reef fängt bereits auf Höhe von Airlie Beach an, und ich war einfach nur überwältigt von den Korallen und bunten Fischen. Das, wofür man sonst ein ein Aquarium geht, haben wir in der Natur erlebt und sind inmitten von bunten Fischschwärmen geschwommen. Nach einer halben Stunde war man allerdings ziemlich durchgefroren, da man ja nur seine Flossen bewegt und zur Aufwärmung gab es Kaffee, Tee, Kuchen und Kekse auf dem Boot. Während wir dann auf den Sonnenuntergang gewartet haben, wurde geduscht (jeder durfte eine Minute pro Tag duschen) und es gab noch Cracker, Tacos, Dips und Rohkost. Gegen 20 Uhr gab es dann ein Grünes Curry zu Abend :) Wir wurden wirklich hervorragend durchgefüttert! Nach ein paar Drinks sind die meisten zwischen gegen Mitternacht ins Bettchen gegangen, da um 6:30 Uhr der Motor wieder angeschmissen wurde.
Nach dem Frühstück am Mittwoch wurden wir direkt am Höhepunkt des ganzen Trips abgeliefert: Der Whitehaven Beach auf Whitsunday Island. Dort ist der weißeste Sand der Welt und glasklares, türkises Wasser zu finden. Es war wirklich paradiesisch und die zwei Stunden auf der Insel vergingen wie im Flug. Zurück auf dem Boot gab es dann Mittag und im Anschluss wurde ich leider Seekrank. Für mich sah die Fahrt bis zum nächsten Schorchelstopp also folgendermaßen aus: Kopf und Beine über die Reling hängen und schön den Horizont fokussieren. In dieser Position habe ich es bis zum nächsten Stopp überstanden und die Abkühlung im Wasser in Verbindung mit einer Anti-Seekrank-Pille im Anschluss haben dafür gesorgt, dass ich den Rest des Tages noch genießen konnte. Nach der Kaffee und Kuchen Mahlzeit haben wir dann auf einer ganz schmalen Sandinsel, eher einer Sandbank, halt gemacht. Per Schlauchboot wurden wir dort hingebracht und wer wollte durfte noch mal schnorcheln. Ich bin natürlich noch mal rein ins kalte Wasser und es hat sich ausgezahlt: wir hatten großes Glück und haben 3 Meeresschildkröten gesehen. Es war unglaublich, neben diesen Riesen zu schwimmen, die sich überhaupt nicht von den 10 Schnorchlern um sie herum beirren lassen haben. Schildkröten sind wirklich sehr relaxed und ein bisschen stoned ;) Von der kleinen Insel aus haben wir dann den Sonnenuntergang beobachtet und nebenbei unsere Cracker gefuttert.
Am letzten Tag des Segeltrips sind wir morgens noch einmal schnorcheln gewesen und haben uns etwas am Strand gesonnt, bevor es in Richtung Hafen zurück ging. Da es am Donnerstag recht windig war, konnten wir dann nach dem Mittag zum ersten Mal die Segel hissen und ein paar Stunden bis zur Ankunft im Hafen segeln.
In Airlie Beach haben wir dann unser Mietauto abgeholt und sind noch am selben Abend die drei Stunden bis nach Townsville gefahren.
| Unser Segelboot |
Whitehaven Beach:
| Whitehaven Beach |
| Whitehaven Beach |
| Ines, Sandra, fenja, Aurélie und Lena |
Schnorcheln am Great Barrier Reef:
| Schnorcheln mit Meeresschildkröten |
| 15 Schnorchler folgen einer Schildkröte |
| Sunset und Gruppenbild |
Townsville und Magnetic Island
Mit dem Auto sind wir dann am Donnerstagabend (27.09.) nach drei Stunden Fahrt in Townsville angekommen. Dort haben wir nur in unser Hostel eingecheckt, haben unser indisches Take-Away Essen am Hafen gegessen und sind nach einer ausgiebigen Dusche schlafen gegangen. Am nächsten Morgen gegen 8 haben wir dann das Hostel verlassen und sind mit Muffins im Gepäck den Castle Hill zum Lookout hinaufgeklettert. Man muss wirklich sagen "geklettert", denn die Strecke war alles andere als eben. Über Stock und Stein ging es bei gefühlten 35°C auf steilen treppenartigen Gebilden hinauf. Da mein Fuß immer noch komisch war, musste alle 20 Treppenstufen auf mich gewartet werden ;) Aber, es war trotzdem schön und vor allem die Aussicht und der Wind am Lookout waren super!
Um 13 Uhr haben wir dann die Fähre von Townsville nach Magnetic Island genommen. Die Insel ist vor allem dadurch bekannt, dass man dort am ehesten Koalas in freier Wildbahn erleben kann. Geplant war für den Nachmittag eigentlich der Koala-Walk, ein 1,5 Stündiger Walk, wo man wohl Koalas erblicken kann. Aufgrund einiger Zwischenfällen und schlechter Planung hat das am Freitagnachmittag aber nicht mehr geklappt. Stattdessen gab es gegen 18 Uhr selbstgekochte Nudeln für alle und im Anschluss fand dann in unserem Hostel die monatliche Full-Moon Party statt. Besonders betonen möchte ich, dass unser Hostelzimmer maximal 3 Meter von der Bar entfernt war. Ach ja, und die Party ging natürlich bis 5 Uhr morgens :D
Um 7 Uhr früh am Samstagmorgen (29.09.) sind Aurélie und ich dann tapfer aufgestanden, damit wir, noch bevor unsere Fähre um 10 Uhr uns wieder nach Townsville bringt, den Koala-Walk machen konnten. Nunja... unsere Partywütigen Mitreisenden haben natürlich noch geschlafen bzw. gefrühstückt und das in Kombination mit einigen Missverständnissen hat dazu geführt, dass Aurélie und ich wärend der 45 Minuten, die wir den Weg etwas rauf und wieder runter gelaufen sind, mehr am Telefon beschäftigt waren als alles andere. Das Ende vom Lied war, dass wir zwei um 10 Uhr am Ferry Terminal waren, der Rest unserer Gruppe plus Gepäck jedoch den Bus verpasst hatte und nun eine Stunde auf den nächsten warten musste.
Nachdem wir dann endlich alle versammelt waren, haben wir den einen Teil unserer Gruppe auf Magnetic Island zurückgelassen, während Lena, Sandra, Aurélie und ich unsere Fahrt nach Port Douglas fortgesetzt haben.
| Unser kleiner grüner Flitzer |
Townsville - Castle Hill Lookout:
Magnetic Island:
| Im Hintergrund: unsere Zimmertür |
| Sophia, Fenja und Anna |
| Lena und Patrick hatten mehr Glück... |
Port Douglas und Cairns
Nachdem die Fähre uns wieder sicher nach Townsville gebracht hat, sind wir mit unserem Mietauto drei Stunden weiter in Richtung Norden gefahren und haben gegen 15 Uhr einen 2 Stündigen Stopp in Mission Beach gemacht. Dort haben wir Fisch and Chips gegessen und uns anschließend noch ein Eis am Strand gegönnt. Der Strand war wirklich sehr sehr schön, riesig und menschenleer. Besonders toll war, dass der Strand von Palmen umsäumt war und nicht wie so oft von Apartmentgebäuden und Straßen. Mission Beach ist ein toller Urlaubsort, aber sehr klein und wir hatten nach 2 Stunden so ziemlich alles gesehen was man so sehen konnte.
Nach der Pause ging es dann weitere 300km hoch nach Port Douglas, was nördlich von Cairns liegt. Dort angekommen, haben wir nur noch im Hostel eingecheckt und sind dann schlafen gegangen.
Am Sonntag (30.09.) sind wir dann um 7 Uhr aufgestanden und sind in Port Douglas auf den Markt gegangen. Dort haben wir uns gut eine Stunde aufgehalten und ich habe die erste Kokosnuss meines Lebens getrunken und gegessen. Nach einem kurzen Frühstück sind wir dann mit dem Auto nach Daintree Village gefahren. Dort haben wir uns eine Karte für den Daintree Rainforest geben lassen und haben eine Crocodile Tour gebucht. Die Crocodile Tour war zunächst allerdings einer Enttäuschung. Wir haben nur einen Krokodilrücken irgendwo hinter Büschen gesehen. Im Anschluss mussten wir dann eine Fähre zum Eingang des Daintree Rainforest National Parks nehmen. Die weitere Tagesplanung war relativ einfach: man folgt der einzigen Hauptstraße im Park immer weiter Richtung Norden, bis man am Cape Tribulation ankommt. Auf dem Weg dahin haben wir an 4 Walks, 2 Logouts und einer Eisfabrik angehalten. Die Walks waren alle sehr schön, aber auch relativ ähnlich. Die Ice Cream Factory war ziemlich cool, da man inmitten der Obstplantagen saß, welche für das Eis verwendet werden. Wir haben sehr exotisches australisches Fruchteis probiert. Endstation unserer Rainforest Tour war dann irgendwann Cape Tribulation, wo der Regenwald auf das Great Barrier Reef trifft. Mit Beginn der Dämmerung sind wir dann wieder den Weg zurück bis nach Port Douglas gefahren, wo wir dann noch sehr lecker Thailändisch Essen waren.
Für Montagvormittag hatten wir uns eigentlich vorgenommen, am schönen Strand in Port Douglas zu liegen. Allerdings regnete es, sodass wir in einem kleinen Café im Zentrum dem Regen zugeschaut haben. Unser Backup-Plan war dann nach Kuranda, einem kleinen Ort etwa auf halber Strecke zwischen Cairns und Port Douglas zu fahren. Die Straße führte am Meer entlang und die Sonne ließ sich auch immer öfter blicken. In Kuranda sind wir dann zunächst zu den Barron Falls gelaufen und haben dann noch eine Stunde im Zentrum verbracht. Kuranda ist ein äußerst touristischer und irgendwie Spielzeugähnlicher Ort.
Am Nachmittag sind wir in Cairns angekommen und haben unser Auto schweren Herzens zurückgeben müssen. Den Rest des Tages haben wir an der Lagoon verbracht, da Cairns keinen Strand hat. Im Gegensatz zu der in Airlie Beach, ähnelte die Lagoon in Cairns eher einem Pool. Der Abend wurde dann mit einem leckeren indischen Essen und einem anschließendem Eis beendet.
Den letzten Tag (02.10.) haben wir ebenfalls in der Sonne an der Lagoon verbracht, da wir aufgrund des Fluges am Mittwochmorgen nicht tauchen gehen konnten. Zum Abschluss gab es dann noch ein türkisches Essen und nach ein paar Stunden schlaf ging es am Mittwochmorgen wieder zurück nach Brisbane.
Mission Beach:
Port Douglas Market:
Crocodile Cruise:
| Krokodilleerer Fluss |
![]() |
| Fenja, Sandra, Lena and Aurélie |
Daintree Rainforest National Park:
| Cape Tribulation |
Weg nach Kuranda:
| Barron Falls |
Cairns:
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